Der Wunsch nach einem eigenen Haus ist der Traum vieler Menschen. Allerdings ist der Bau eines Hauses mit vielen Fragen und technischen Details versehen.

Eine ausführliche Kalkulation ist das A und O. Dadurch lassen sich mögliche Gefahrenquellen aus dem Weg räumen und viel Geld einsparen. Vor allem für Laien ein wichtiges Thema. Welche Punkte du genau im Vorfeld näher betrachten solltest und worauf es ankommt, erfährst du im folgenden Artikel.

Speziell für den Hausbau bewahrheitet sich folgendes Sprichwort immer wieder:

„Wir alle sind unserer eigenen Zukunft Schmied!“

Wenn du bei der Planung Fehler machst oder wichtige Details übersiehst, rächt sich das in der Zukunft garantiert. Plane deshalb im Vorfeld alles genau:

– das Gesamtkonzept
– die Stockwerke und Treppen
– die Art des Hauses
– die Bauweise
– den Keller

1) Gesamtkonzept

Nur wenn du sicher weißt, was genau du haben möchtest, wird das Haus zu einem Erfolg. Deswegen solltest du dir im Vorfeld überlegen, wie viele Personen das Haus bewohnen werden.

Diese Frage lässt sich auf Anhieb nicht immer so einfach beantworten. Die Gegebenheiten können sich stetig ändern. Außerdem kann deine persönliche Meinung vor einem Jahr, nächstes Jahr eine komplett andere sein.

Ein gutes Beispiel hierfür ist Nachwuchs. Möglicherweise sind die Eltern oder Schwiegereltern plötzlich erkrankt und müssen in deinem Haus gepflegt werden. All diese Punkte solltest du bei der Planung berücksichtigen. Deswegen kann es sich durchaus lohnen ein weiteres Zimmer einzuplanen. Dort kann der eventuelle Nachwuchs aufwachsen oder Gäste aufgenommen werden.

Sofern es dein Budget zulässt, plane die Zimmer größer. So bist du für den Ernstfall abgesichert und musst dir keine Sorgen über zu kleine Räume machen.

2) Stockwerke und Treppen

Der zweite Punkt befasst sich mehr mit der Grundeinrichtung des Hauses. Dazu gehören auch Dinge wie Stockwerke, Treppen sowie Fenster. Insbesondere die Treppen sollten großzügiger gestaltet werden. Eventuell entscheidet man sich später für einen Treppenlift, um den Eingang zum Haus zu erleichtern. Ebenfalls wichtig ist eine barrierefreie Einrichtung. So können die Räume ohne Probleme mit einem Rollstuhl oder einer Gehhilfe betreten werden.

Jeden Fehler, der bei der Planung im Voraus begangen wurde, wirst du später in Form von Geld bezahlen müssen. Das Haus sollte den Bedürfnissen der Angehörigen entsprechen und auch in schlechten Zeiten als Unterstützung dienen.

3) Art des Hauses

Nicht vergessen werden darf die Art des Hauses. Bei diesem Punkt kannst du viel falsch machen. Gerade in Sachen Baukosten kann eine schlechte Hausplanung viel Geld bedeuten. Die im Nachhinein entstehenden Nebenkosten spielen dabei eine weitere Rolle. Gute Beispiele hierfür sind:

– Massivhaus
– Holzhaus
– Fertighaus

Bei einem Massivhaus wird Stein für Stein aufeinander gemauert. Die Errichtung an sich kostet zwar viel Geld, jedoch zahlt es sich später beim Energie sparen aus. Das liegt vor allem an den dickeren Wänden, die gut vor Kälte isolieren.

Anders sieht es bei einem Holzhaus aus. Dieses bietet ein gutes Klima, erfordert aber regelmäßige Pflege. Ebenfalls musst du das Haus erst streichen, denn Holz gibt es nur in braun. Dadurch lässt sich der Verfall vorbeugen. Im Schnitt sind Häuser aus Holz auch günstiger.

Fertighäuser können je nach Qualität gut oder schlecht sein. Diese sind in der Regel kostengünstiger. Wichtig ist, dass du auf die Qualität des Herstellers achtest.

4) Bauweise

Im vierten Punkt wird die Bauweise angesprochen. Hierbei gibt es ebenfalls unterschiedliche Möglichkeiten den Hausbau anzustreben. Dabei empfiehlt es sich die Kosten für den Bau den langfristigen Kosten gegenüberzustellen.

Nur durch eine exakte Kalkulation kannst du festlegen, in welchem Zeitraum die Baukosten akklimatisiert werden. Dazu gehören auch Gedanken über die passende Heizung, die über spätere Betriebskosten entscheidet.

Brennstoffe kannst du sehr gut im Voraus vergleichen. Es ergibt durchaus Sinn die Werte auf mehrere Jahre zu berechnen. Eventuell gewinnen bestimmte Brennstoffe mehr an Beliebtheit und sind im Schnitt günstiger.

Vorausschauende Planung ist alles.

Im Großen und Ganzen lassen sich dadurch keine exakten Zahlen erhalten, jedoch lässt sich am Schluss das Heizsystem mit den geringeren Ausgaben auswählen. Mit Einfluss nehmen können ökologische Faktoren. Ein gutes Beispiel:

Öl => Rohstoff, der begrenzt ist.
Holz => Rohstoff, der immer wieder nachkommt.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit für sein Bauvorhaben einen Zuschuss zu beantragen.

5) Keller

Der Keller ist ein weiterer Teil eines jeden Hauses. Doch nicht jeder benötigt einen Keller. Oft stehen dort Waschmaschinen und wenig besuchte Räume. Solltest du die Frage jedoch mit einem klaren Ja beantworten können, dann kannst du dir Gedanken über die richtige Größe machen.

Im Hinterkopf müssen immer die Finanzen gehalten werden. Sofern bestimmte Wünsche das Budget übersteigen, empfiehlt es diese zurückzustellen.

Denn eine Überschuldung ist alles andere als ein Vorteil. Zudem ist es besser, wenn du ein gewisses Budget für Notfälle zur Seite legst. Gerade beim Hausbau, auch trotz Planungen im Vorfeld, können einige Überraschungen auftreten. Zudem bedeutet ein unvorsichtiger Umgang mit dem Geld eine Bedrohung der Existenz. Je genauer die Planung im Vorfeld durchgeführt wird, desto weniger Stress entsteht bei der Bauphase.

Fazit der wichtigen Überlegungen beim Hausbau im Vorfeld:

Der Bau eines Hauses ist ein Lebensprojekt. Damit der Traum auch in Erfüllung gehen kann, ist es wichtig auf eine gute Kalkulation vor der Bauphase zu achten. Denn bei der Planung handelt es sich mitunter um eines der wichtigsten Elemente.

Unvorsichtige Entscheidungen gilt es zu vermeiden, da diese einen erheblichen Einfluss auf die Bau- und Nebenkosten haben können. Generell gilt:

Je genauer geplant wird, umso weniger Geld und Stress sind zu erwarten.

Dann sollte dem Bau nichts mehr im Weg stehen.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Hausbau und eine glückliche Zukunft in deinen eigenen vier Wänden.